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KRAWALLI-kleinKUNST - Wer ist dieser Kleinkünstler wirklich???

Der Kleinkünstler Andreas Wetzig kommt am 20. September 1964 sehr klein, nackt und mittellos mit dem äußerst seltenen Geburtsnamen "Hüppe" als "Jungfrau" zur Welt. Nach der chinesischen Lesart der Sterndeuterkunst steht somit sein gesamtes Leben unter dem Schicksal des Drachen! Seine Mutter erweist sich daher schon sehr früh als der allererste "Hausdrachen" seines Lebensweges.

Obwohl die Vollversammlung der Vereinten Nationen bereits 10 Jahre vor diesem Geburtsereignis offiziell beschlossen hatte, alljährlich am 20.09. einen Weltkindertag zu begehen, der die Lebenssituation von Kindern alljährlich beleuchten sollte, entpuppte sich diese astronomische Momentaufnahme seiner Geburt nicht etwa als Hinweis auf eine von "Gott" gegebene Vorhersehung, sondern als völlig bedeutungslos!

Immerhin wurde der zukünftige Entertainer in jungen Jahren den Erwartungen seiner katholischen Erzeugerin gerecht und wurde direkt nach der ersten heiligen Kommunion ein engagierter Messdiener in der Diaspora seiner lippischen Heimat. Es folgten erste Auftritte vor großem Publikum!

Die archetypische Bedeutung seines Nachnamens "Hüppe" war dem Komiker zu diesem Zeitpunkt allerdings noch gar nicht bewußt. Altgermanische Mundarten, Wortschätze der über viele Generationen überlieferten, religiös gefärbten Texte aus alten Schriften und ornithologische Aufzeichnungen, die seit dem 16. Jahrhundert reichlich zu fließen begannen, geben heute jedoch Zeugnis davon ab, dass "Hüppe" ursprünglich von "Hüpper" (= Hüpfer) abstammen dürfte...

"Hüpfer" waren im Mittelalter lustige Zeitgenossen, die als Volksbelustiger (=Gaukler) auf Jahrmärkten entweder mit lautem Geschrei oder mit allerlei Kunststückchen Kaufinteressenten an die Marktstände zu locken versuchten.

Erstaunlicherweise übt Andreas Wetzig, geb. Hüppe heute vielfach ganz genau diese Tätigkeit aus, wenn er auf sog. Events und sonstigen Veranstaltungen aller Art als Kleinkünstler tätig ist!

Sein ehrenamtliches Engagement als kleiner Diener (Ministrant) übte der Künstler ab dem 10. Lebensjahr zunächst bis zum 16. Geburtstag aus.

Sein von allerhöchster Instanz berufenes (berufliches) Ziel "Papst" gab er allerdings bereits als Schüler der 7. Klasse auf, als ihm bewußt wurde, dass er ein "Latinum" nicht vom Taschengeld kaufen kann und er als Pfaffe nur seine Haushälterin küssen könne.

Diese neu gewonne Lebenseinstellung brachte den jungen "Wilden" nach einem frustierenden Dasein als "No-Future-Punk" in den 80er Jahren schnell zum Jonglieren!

Anstatt Latein-Vokabeln zu "pauken", übte sich Andreas im kunstvollen Werfen und Fangen von unterschiedlichen Gegenständen (Anmerkung: Heute würde diese Tätigkeit als "Jonglieren" bezeichnet!).

Als Messdiener durch das Schwenken von Weihrauch bei zahlreichen Besuchen von Friedhöfen in der ostwestfälischen Provinz inspiriert, erfand Kleinkünstler Krawalli das "Swinging" - nicht die "Swinging Sixties" - sondern das Herumschleudern von Jonglierrequisiten um den eigenen Körper, - sozusagen als Ersatz für das Unvermögen, einmal durch das Werfen von Bällen, Keulen oder anderen Gegenständen losgelassene Jonglage-Untensilien auch wieder aufzufangen.

Nach vielen Jahren beruflicher Neuorientierung, - einer staatlich anerkannten Ausbildung zum "Kinderquäler" (sprich: Erzieher), die ihm endlich ermöglichte, anderen Menschen Vorschriften zu machen, - einer Lehre zum Tischler, die ihm als Anerkennung für das Gesellenstück eine Urkunde (!) für eine besonders gelungene Gestaltung (sprich: Design) einbrachte -, entschied sich Andreas endlich dazu, einen völlig anderen Lebensweg einzuschlagen.

Nachdem der Kleinkünstler zwischenzeitlich den Nachnamen seiner ordnungsgemäß angetrauten (...wenn auch "nur" standesamtlich eingetragenen...) Ehefrau "Wetzig" angenommen hatte, setzte der Jongleur nun endlich all seine Energie, seine gesamte Freizeit und sein ganzes Vermögen dafür ein, unter dem Pseudonym "Krawalli" recht schnell reich und berühmt zu werden (...was ihm leider bis heute noch nicht gelungen ist!).

Erst 2004 gründete der gebürtige Lipper eine sogenannte "ICH-AG", mit der er als Jongleur, Comedykellner, Stelzenläufer, Walkact-Künstler und mit weiteren, völlig absurden Geschäftsideen bis heute seinen bescheidenen Lebensunterhalt bestreitet.

 

Die allgemein verbreitete Frage von völlig ahnungslosen Personen aus dem Publikum, ob er von diesem "Blödsinn" leben könne, beantwortet der Kleinkünstler seitdem am liebsten mit einem altmodischen Witz:

 

"Können Sie denn davon leben?"

"Nee! Aber meine Frau arbeitet!"

 

 

Übrigens...

"Willi Horstkötter", Comedy-Polizist Riemenschneider, KRAWALLI... stellt sich bis heute immer noch mit seinem bürgerlichen Namen Andreas Wetzig vor... SIE dürfen aber auch gern bei konkreten Anfragen für ein Gastspiel "Hey, Du Willi..." (...oder ähnliche Floskeln) per E-Mail verwenden...

Karneval
Foto: Ibbenbürener Volkszeitung
Krawalltrimmy
Gestaltung: Chris Oldorf, Digitale Offensive

Nachdem Andreas Wetzig, alias "KRAWALLI" in 2011 versäumt hatte, sein 10-jähriges Jubiläum als freiberuflicher Komiker (...besser: 10 Jahre Steuererklärung & freiwillige Selbstausbeutung...) ohne Gebühren... NEE! ...ungebührlich zu feiern (...so muß es heißen!), startet der Bielefelder Kleinkünstler im Weltwirtschaftskrisenjahr 2012 erst einmal so ganz richtig durch!

Bereits im Januar bei der Karnevalssitzung bei FAMATRO in Bocholt macht er sich beim Empfang als Comedykellner beliebt, bei der Kfz-Innung in Bielefeld präsentiert er kunstvolles Fangen und Werfen von ungewöhnlichen Gegenständen bei der Übergabe der Gesellenbriefe und bei der KG Dickenberg in Ibbenbüren begeistert der "älteste Nachwuchskünstler Deutschlands" mit seiner Jonglageshow.

 

Inzwischen warten in 2012 neue Herausforderungen:

Den Bauchansatz wegtrainieren, weniger gequälte, tote Tiere essen, den Weltrekord im Jonglieren unter Wasser brechen und die wirtschaftliche Selbstverteidigung gegen die Macht der internationalen Finanzmärkte!

 

 

 
 
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